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Geburtstag!

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Ja, Naturreinlich feiert schon 1 Jahr Geburtstag!

Ein ganzes Jahr ist es her, dass ich, Roland, im Nationalpark Hohe Tauern jene Fanta-Scherbe gefunden habe, die mich zu dieser Site inspiriert hat.
In diesem Jahr ist so einiges mit diesem Projekt geschehen, der Impact am Anfang war so überwältigend, meine 15 Minuten Ruhm, die mir der Standard gewährt hat, so manche Deponien, die auf Naturreinlich’s lästige Anfragen hin geräumt wurden, meine grossartige „Mitarbeiterin“, Astrid, die sich unermüdlich dem Naturschutz widmet (STOP: Nein. Sie ist keine „Mitarbeiterin“. Sie ist vollwertiger Teil des Projektes – ihr Support und ihre Energie lassen mich ganz schön blass aussehen! Vielen Dank, Astrid!), ein Radio Interview, das ich gegeben habe (wird demnächst hier raufgeladen), und nicht zuletzt, und vorallem, IHR!

Ihr, die Ihr dieses Projekt liebevoll angenommen habt, Ihr, die so positive Rückmeldung gebt, Ihr, die dasselbe Verhalten gedankenloser Menschen ankotzt und Ihr, die Ihr Euch vielleicht ein klein wenig inspirieren habt lassen auch mit einem Müllsackl bewaffnet, wie die beiden anderen zwei Wahnsinnigen, durch den Wald zu hirschen!

Euch gebührt Dank und mit Euch – mit UNS – wird diese Welt ein wenig sauberer!
DANKE – One World, One Love!

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…in Norwegen…

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…war man offenbar schlauer und hat Astrid einen Titel und jene Wertschätzung gegeben, die sie verdient hat.
DANKE, Astrid, für Deinen unermüdlichen Einsatz!

PS: die Küste ist wahrscheinlich sowas von blitz-blank-sauber!
😉

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Astrid – Botschafterin aus dem Nationalpark Kalkalpen / OÖ

Astrid

Astrid ist eine meiner treuesten Follower’s, sie selbst ist in ihrer Region sehr aktiv – und deswegen ist sie die erste hochoffizielle Naturreinlich-Botschafterin Österreichs, aus der wunderschönen Region um den Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich.
Astrid organisiert Säuberungsaktionen in Ihrer Region, ihr ist die unvermüllte Natur ein riesengrosses Anliegen und sie wird (hoffentlich zahlreiche) Artikel schreiben.

Aber lassen wir sie selbst zu Wort kommen und sich kurz vorstellen:

„Der Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich ist für mich ein Stück natürliche Welt. Ich lebe in Reichraming, dem Tor zum Nationalpark Kalkalpen und wir versuchen Natur- und Umweltschutz genetisch zu vererben. Feuersalamander, Mondviolen (kein nachtaktives Insekt, sondern Pflanze), Köcherfliegen, Holzböcke (kein Schaf, sondern Käfer), Rehböcke (kein Käfer, sondern männliches Reh), Regenwürmern, Schmetterlinge, Schlangen, Adler, Luchs,… alles wird beschützt, denn jedes Lebewesen, jede Pflanze braucht einen gesunden Kreislauf, um bestehen zu können.

Jede Katzenspur, die ich im Nationalpark finde, erkläre ich grinsend zur Luchsspur (obwohl die Abdrücke dafür zu klein sind und es immerhin auch eine Wildkatze gewesen sein könnte). Bussard oder Habicht werden zum Adler, nicht weil ich es nicht besser wüsste, aber die Sehschärfe… tja!

 

Und dann passiert Folgendes: Es kommt ein Mensch (egal ob Einwohner oder Besucher der Region) und lässt sein Traubenzuckerpapierl fallen. Jetzt kann aber ein Schmetterling relativ wenig mit so einem Traubenzuckerpapierl anfangen, ich übrigens auch nicht. Leider bewegt sich das sorglos (oder absichtlich, was ich niemals hoffe, aber vermute) weggeworfene Papierl nicht von selbst zum Mistkübel.

 

Glücklicher Weise – und gut für die Umwelt – gehöre ich nun zu den Menschen, die es nicht schaffen, über dieses Futzerl hinwegzusteigen und so zu tun, als hätte ich es nicht gesehen, denn es drängt sich mir optisch schmerzhaft auf und bleibt im Hirn hängen. Es ist vielleicht nicht einfach nur aus Papier, es hat einen Kunststoffanteil, es verrottet nicht, es gehört nicht dorthin wo ich es liegen sehe. Selbst wenn ich es schaffe zwei Meter weiterzugehen, höre ich es rufen: „Nimm mich mit!“ Habt ihr schon mal so ein Papierl rufen hören,… „Nicht schön!“ kann ich nur sagen.

 

Könnt ihr euch vorstellen, dass ich mich umdrehe, zurück gehe und es aufhebe. Könnt ihr sicher, denn genau das mache ich. Ich mache es auch unter Berücksichtigung, dass ich mit Zurückgehen und Bücken eine naturfreundliche Tat getan, mindestens 13 Kcal verbraucht und mir danach eine ordentliche Jause verdient habe.

10 Papierln = 130 Kcal, Dosen mehr, Kunststoffflaschen enorm viel mehr. Nicht nur beruhigt es mein Naturgewissen, es macht auch Appetit.

 

Mein Mann weist mich gelegentlich während einer Wanderung darauf hin, dass wir eigentlich gehen wollten. „Wandern“ nennt man das, meint er, und ich solle bitte nicht ständig über Sachen fallen, wo er sich zwar auch nicht erklären könne, wie die dort hinkommen, ich aber eine natürliche Begabung hätte solchen Müll zu finden. Neulich habe ich ihn übrigens erwischt wie er eine Aludose geborgen und eingesteckt hat.

Ich bin ansteckend!!!

 

Und ich denke ihr merkt schon um was es mir geht: Das ist mein heißes Plädoyer für sportliches Bücken und korrektes Entsorgen, auch wenn WIR nicht die Müllverursacher waren, so können WIR dazu beitragen, dass die Umwelt nicht unter denen leiden muss, die nicht so naturverbunden sind!

WIR sind Kümmerer, nicht weil wir vielleicht kummervoll den Kopf über die sorglose Umweltverschmutzung anderer schütteln, sondern weil wir die Vollmacht haben etwas zu verändern.

WIR alle haben es in der Hand wie unsere Umwelt, unsere Natur aussieht!

 

Gruß aus dem Nationalpark Kalkalpen, Astrid“

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